Jetzt abstimmen: Wähle deinen „Eisenbahner mit Herz“
Der Wettbewerb "Eisenbahner mit Herz" ging nun in die nächste Runde mit dem Aufruf an alle, ihre:n Lieblings-Eisenbahner:in zu wählen. Bis zum 16. März 2026 ist die Abstimmung geöffnet.
Mit viel Herz und Engagement kümmern sich Kundenbetreuer:innen, Triebfahrzeugführer:innen oder Servicemitarbeitende um die Anliegen und manchmal auch um die Sorgen der Zugreisenden. Zahlreiche Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer haben in den vergangenen Monaten ihre persönlichen Schienenhelden für die Auszeichnung Eisenbahner/in mit Herz eingereicht. Noch bis zum 16. März 2026 ist es möglich, auf der Website des Veranstalters - der Allianz pro Schiene - den persönlichen Favoriten oder die Favoritin zu wählen.
Das Arverio-Team freut sich, dass wieder drei Eisenbahner nominiert wurden und die Gelegenheit haben, den Publikumspreis des Wettbewerbs „Eisenbahner mit Herz“ zu gewinnen.

Mit dieser Geschichte wurde unser Kundenbetreuer Nick Faltermeier, Arverio Bayern, nominiert:
"Herr Faltermeier rettet das Weihnachtsfest - Am 20. Dezember 2025 reist die Mutter unseres Einsenders Thomas V. mit Arverio von Würzburg nach Augsburg, um die Weihnachtstage mit ihrer Familie zu verbringen. In ihrem Rucksack hat sie das, was kurz vor Weihnachten besonders wichtig ist: Geschenke für die Enkel. Kurz nach ihrem Ausstieg in Augsburg dann der Schreck. Sie hat den Rucksack mit den Geschenken und allen persönlichen Gegenständen im Zug vergessen! Nach kurzem Überlegen entscheidet sich die Familie, selbst aktiv zu werden, und fährt bis zum Endbahnhof nach München. Die Hoffnung, den Rucksack tatsächlich wiederzufinden, ist gering. Doch in München treffen sie auf ihren Helden, den Zugbegleiter Nicholas Faltermeier, der sich gerade in einer kurzen Pause befindet. Obwohl zunächst unklar ist, in welchem Zug der Rucksack liegt, zögert er nicht. Eilig durchsucht er drei Züge und insgesamt sechs Führerstände. Im letzten wird er fündig: Der Rucksack mit den Geschenken ist wieder da und das Weihnachtsfest gerettet!"
Ebenfalls nominiert wurde unser Kundenbetreuer Bilal Impram, Arverio Bayern, mit der folgenden Geschichte.
"Aus Stress wurde Freude, aus Kindertränen ein breites Lachen - Bilal Impram liebt seinen Beruf, weil er ihm erlaubt, das zu tun, was er am besten kann: Menschen ein gutes Gefühl zu geben. Bevor er zu Arverio kam, arbeitete er als Flugbegleiter – doch in die Luft zieht es ihn nicht zurück. Auf der Schiene hat er seine berufliche Heimat gefunden. Wie leidenschaftlich er diesen Job ausübt, zeigen gleich zwei Einsendungen. An einem Samstagabend im RE 80 von München nach Würzburg kommt der Zug am Bahnhof Ansbach zum Stillstand und kann nicht weiterfahren. Nichts geht mehr, Frust macht sich breit. Doch anstatt die Fahrgäste sich selbst zu überlassen, übernimmt Bilal Impram die Regie. Er organisiert, dass die S4 nach Nürnberg wartet. Von dort können die Reisenden weiter nach Würzburg fahren. Aber nicht nur das: er fährt selbst mit, um sicherzustellen, dass wirklich alle gut ankommen. Mit Gelassenheit und Warmherzigkeit beruhigt er verunsicherte Fahrgäste, bringt weinende Kinder mit Späßen zum Lachen und verwandelt die angespannte Stimmung in gute Laune. Als die Gruppe schließlich in Nürnberg ankommt, danken es ihm die Fahrgäste mit spontanem Applaus. Auch eine zweite Einsenderin berichtet von seiner besonderen Art: Als sie mit ihren zwei kleinen Töchtern Schwierigkeiten hatte, den Kinderwagen in den Zug zu bekommen, ist Bilal Impram sofort zur Stelle. Mit seiner fröhlichen, zugewandten Art kümmert er sich um die weinende Tochter – und macht aus einer Fahrt, auf die sie eigentlich keine Lust hatte, ein schönes Erlebnis. „Am Ende hat er nicht nur meiner Tochter, sondern dem ganzen Wagen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert“, schreibt die Mutter."


Der "Dritte im Bunde" ist unser Kundenbetreuer Ronald-Phillip Tolkiehn, Arverio Baden-Württemberg, mit einer sehr schneereichen Geschichte.
"Schutzengel der Schiene - Für den Zugbegleiter Herrn Tolkiehn von Arverio gingen in diesem Jahr gleich zwei Nominierungen ein – beide zeichnen das Bild eines außergewöhnlich engagierten Eisenbahners. Im Januar stranden Fahrgäste mit dem MEX 16 von Stuttgart nach Geislingen im Schneechaos. Nach fast vier Stunden erreicht der Zug erst um 00:45 Uhr den Zielbahnhof. Während dieser Zeit kümmert sich Herr Tolkiehn mit großer Hingabe um die Fahrgäste. Er hilft einer jungen Frau, die versehentlich im falschen Zug sitzt, bei der Rückfahrt nach Stuttgart. Außerdem beruhigt er zwei Häftlinge auf Freigang aus Ulm, organisiert eine Umsteigemöglichkeit und nimmt Kontakt mit der Haftanstalt auf, um die Situation zu klären. Unsere Einsenderin Ulrike K. muss in Geislingen feststellen: Es fährt kein Bus mehr. Taxis haben wegen des Schnees ihren Betrieb eingestellt. Die Folge? Sie und ihr Mann müssen unter Umständen 4 Stunden im eiskalten Bahnhof warten, bis vielleicht wieder Busse fahren. Für Herrn Tolkiehn keine Option: Er befreit sein Privat-Auto von Eis und Schnee und fährt unsere Einsenderin und deren Mann durch den Wintersturm nach Hause. Ein weiterer Einsender berichtet davon, dass Herr Tolkiehn auch im Alltag immer wieder durch außergewöhnliche Ruhe, Hilfsbereitschaft und Organisationstalent auffällt. Ob in Gebärdensprache für hörbeeinträchtigte Reisende oder bei medizinischen Notfällen – er handelt schnell, professionell und mit großer Empathie. Besonders bemerkenswert: Mit einer eigenen starken Sprachstörung in Form von Stottern lebt Herr Tolkiehn vor, was gelebte Inklusion bedeutet."