Viel Durcheinander rund um Augsburg




Zumutungen für viele Fahrgäste aufgrund unterschiedlicher Ursachen

Heute (Freitag, 19.6.2026) kam für Arverio Bayern alles zusammen: zwischen Donauwörth und Meitingen musste DB InfraGO ab 9 Uhr kurzfristig angesetzte Arbeiten durchführen; nur eines von zwei Gleisen war benutzbar, so dass die Züge der Linie RB 87 ausfallen mussten und die Züge der Linien RE 80 und RE 89 teilweise massiv verspätet waren.

Dann begab sich um kurz nach 9 Uhr eine Person in einem psychischen Ausnahmezustand auf die Gleise bei Augsburg Hbf, später auf eine naheliegende Brücke; das hatte zur Folge, dass die Strecke Augsburg – München über mehrere Stunden hinweg komplett gesperrt wurde. Dazu kam dann noch gegen 14 Uhr eine Oberleistungsstörungen bei Aalen, so dass die Linien RB 89 und RE 89 dort nicht mehr fahren konnten.

Damit war für Arverio das Augsburger Netz nicht mehr geregelt zu betreiben. Denn alle Linien sind miteinander verknüpft, Fahrzeuge und Personal fest verplant. Gesetzlich vorgeschriebene Pausen- und Ruhezeiten, vorgeschriebene Werkstattarbeiten ab einer gewissen Kilometerzahl der Züge, Belegungen von Bahnsteigen und Gleisen – all das muss beachtet sein. Zugverkehr war nur hier und da punktuell möglich, teilweise auch gar nicht. Auch die Fahrgastinformation war sehr schwierig, da niemand wissen konnte, wie lange die Situation andauern würde.

Arverio-Pressesprecher Winfried Karg bedauert all das. „Es tut uns Leid, dass es für viele Fahrgäste an einem derart heißen Tag große Verspätungen und sicherlich auch viel Durcheinander gab. Wir haben getan, was möglich war, aber diese Punkte lagen alle nicht in unserer Hand.“




Kontakt

Arverio Bayern GmbH

Winfried Karg, Pressesprecher (Ansprechpartner für Medienanfragen)