Vor diesem Hintergrund hatten die Grünen in Königsbrunn zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, und mit Geschäftsführer Arno Beugel war auch Arverio dort vertreten. Er ist klar gegen die Kürzungen und sagte, das Verkehrsmittel Eisenbahn sei letztlich eine Erfolgsgeschichte, allerdings sei die Infrastruktur nicht mit dem Bedarf mitgewachsen. Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl führte aus, dass die Zugstreichungen dramatische Auswirkungen für seine Stadt hätten. Bianca Asam aus Kissing, Initiatorin einer Online-Petition für den Erhalt der Regionalzugverbindungen, schilderte, dass sie gegenüber der Zugfahrt mit dem Auto ein Vielfaches an Zeit für den Weg zum Arbeitsplatz in der Münchner Innenstadt brauche.
Dr. Michael Higl, stellvertretender Landrat im Landkreis Augsburg, sagte, im Verteilungskampf zwischen Fern- und Nahverkehr brauche die Region gute Fernverkehrsanbindungen auf der Schiene, daneben dürfe aber der Nahverkehr nicht untergehen. Der Grüne Landtagsabgeordnete Cemal Bozoglu berichtete, dass die Kürzungspläne überparteilich von den demokratischen Fraktionen im Landtag abgelehnt werden.
Nach im Planungsverfahren sowohl Arverio als auch die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Fahrplankürzungen im Regionalverkehr abgelehnt hatten sollte in Kürze öffentlich bekannt werden, ob die DB InfraGO diese Pläne weiterverfolgt oder nicht.
