Die Bundestagsabgeordnete Claudia Roth (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) traf sich mit Arverio Geschäftsführer Arno Beugel zum Austausch über die Zukunft des Regionalzugverkehrs zwischen Augsburg und München. Arverio fährt auf dieser Strecke im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft alle Regionalzüge. Konkretes Thema des Gesprächs waren die Pläne der DB InfraGO, die Zahl der Regionalzüge auf dieser Strecke ab 2028 im Berufsverkehr zu verringern und dafür die Zahl der Fernverkehrszüge zu erhöhen.
Arverio lehnt diese Planungen ab, da man dann im Berufsverkehr nicht mehr genügend Kapazität für alle Fahrgäste hätte. Beugel befürchtet, dass dann bei Unregelmäßigkeiten oder Verspätungen, die auch durch den maroden Zustand des Bahnnetzes immer mal vorkommen, durchaus chaotische Situationen entstehen könnten.
Roth, die in Begleitung von Markus Schnitzler vom Grünen-Stadtverband Augsburg und dem früheren Stadtrat Matthias Lorentzen zu Arverio gekommen war, äußerte ihre Sorge, dass die Umsetzung der DB-Pläne zu einem unattraktiven Bahnverkehr führen würde und die Pendler:innen dann verstärkt auf das Auto umsteigen.
